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MARKUS MARIA PROFITLICH LIVE! - DIE PRESSE

 


  Pressestimmen:


Immer direkt auf die Lachnerven

Der prallste Lachsack der Nation - gnädig abgerundete zweieinhalb Zentner Lebendgewicht - funktionierte auch in der Kreisstadt tadellos: Dabei zielt alles, was der 49-Jährige tut und macht, direkt auf die Lachnerven.
Bergheim - Bei seinem Gastspiel am Samstagabend im Medio servierte Markus Maria Profitlich den ein oder anderen Gag mit Rücksicht aufs Publikum zwar in leicht reduziertem Tempo ("Wir sind schließlich in Bergheim"), doch die rund 600 Comedy-Freunde im nicht ganz ausverkauften Saal amüsierten sich dennoch köstlich und waren sich, wie der lautstarke Schlussapplaus zeigte, am Ende weitgehend einig, dass "Mensch Markus" auf der Bühne mindestens ebenso gut rüberkommt wie in der Glotze.
Nachdem der Dicke fast vier Jahre lang auf keiner Theaterbühne mehr gesichtet worden war, hatte sich bei manch treuem Fan schon die Befürchtung ausgebreitet, Profitlich würde ganz und gar zur TV-Nase verkommen. Doch jetzt ist er endlich wieder unterwegs und macht Comedy fast so wie in den späten 80er Jahren, als er mit der Komikergruppe "Magic Marabus" und im "Profi und Andy"-Duo mit seinem langjährigen Weggefährten Andy Muhlack zumindest in Siegburg und Umgebung bereits weltberühmt war.
Inzwischen gehört Profitlich dank seiner TV-Erfolge mit der "Wochenshow" und "Mensch Markus" längst zu den erfolgreichsten und profiliertesten Comedians im Lande. Warum das so gekommen ist, war im Medio hautnah zu sehen: Profitlich ist erstens ein begnadeter Grimassenschneider und Pantomime und zweitens ein toller Verwandlungskünstler, der den in akuten Erziehungsnöten gefangenen Papa und den minderbemittelten Straßenbauarbeiter genauso komisch und gekonnt überspitzt zu verkörpern weiß, wie den renitenten Teenager oder den duseligen Nordseefischer. Dabei zielt alles, was der 49-Jährige tut und macht, direkt auf die Lachnerven der Zuschauer. Sein Metier ist nicht das hintergründige Schmunzel-Kabarett mit höherem Anspruch, sondern die nach heftigen, schnellen, kurzen Lachern jagende Standup-Comedy. Erfreulich, dass Profitlich seinen Schabernack anders als mancher Kollege dabei niemals auf Kosten anderer treibt und beispielsweise gänzlich auf frauen- oder fremdenfeindliche Billig-Schoten verzichtet. Da nimmt sich der Komiker lieber selber auf die Schippe. Besonders gern kokettiert der Profi mit seiner Körperfülle, die ihm - wie die im Medio offenbarten Tagebucheintragungen zeigen - schon als Jugendlicher schwer zu schaffen gemacht hat. Es ist ja auch nicht einfach, wenn einem die Kinder am Strand auf den Bauch schauen und ihre Eltern dann fragen, ob sie auch mal auf die Hüpfburg dürfen. Die Rezitationen aus dem Tagebuch waren nur ein Teil einer mit einfachen Mitteln, aber hochprofessionell inszenierten Show, bei denen Profitlich mit schauspielerischer und musikalischer Unterstützung von Andy Muhlack, Volker Büdts und seiner Ehefrau Ingrid Einfeldt ein Feuerwehr an Kurz-Sketchen und Gesangsparodien abbrannte. Schön, dass er das nicht nur im Fernsehen, sondern wieder "live on stage" macht.

(Kölner Stadtanzeiger vom 01.11.09: www.ksta.de)


"Mehr als drei halbe Hähnchen geht nicht"

Ob das denn wirklich funktionieren kann? So ganz ohne Kamera? Ohne Schnitt? Allein? Und: alles live! Wer Bedenken gehabt haben mochte, ob der Talente eines Markus Maria Profitlich - er wurde schnell eines Besseren belehrt. 1 000 begeisterte Zuschauer im Gerry Weber Event Center ließen sich am Sonntag vom Schwergewicht der deutschen Comedy zu sportlichen Höchstleistungen animieren. Denn wenn sie eines trainierten, dann ihre Bauchmuskeln.

"Er ist noch viel besser, als ich es mir vorgestellt hatte", strahlte Marvin Kottmann. Der Steinhagener Teenager war restlos begeistert. "Wir sind hier, weil wir ein bisschen Gaudi haben wollen", geben Rosi Wächter aus Herford und ihre Freundin Gaby Reimer zu. "Der ist einfach anders. Ich finde toll, dass er den Mut hat, sich so mit seiner Körperfülle zu zeigen und das einfach auch gut im Ulk umsetzen kann." Dass einer wie Markus Maria Profitlich - ganz im Gegenteil - sogar längst Profit aus seinem Leibesumfang geschlagen hat - es zieht sich wie ein roter Faden durchs Programm. Aus den Schubläden, die man ihm zudenkt, generiert er einen Großteil seiner Lacher. Da verabschiedet sich der »Godfather of Comedy« als Erstes von seinen Haller Fans. "Aber Markus, die Show ist doch noch gar nicht vorbei", rufen ihn seine Spielpartner zurück. "Wieso?", fragt der »Gute-Laune-Bär« aus dem »Off«. "Warum hab ich dann Hunger?"
Eine schlichte Bühne, ein paar Requisiten - mehr braucht der 50-Jährige nicht, um seinen Humor unters Volk zu bringen. Außer dem Volk selbst vielleicht. Und Andy Muhlack, den vermeintlichen Prügelknaben, der absolut souverän hinter dem Synthesizer steht und von dort aus für die flotten Rhythmen und die vielen Geräusche sorgt, von denen die Show lebt. Die kleinen Malheurs vor dem Rendezvous im Park - ohne seine auditiven Zugaben wäre die Pantomime wohl nur halb so schön gewesen. So lebt sie. Mit einfachsten Stilmitteln. Und der Absurdität der Überzeichnung. Denn wer hat schon sonst im Alltag die Kreissäge dabei, wenn er eigentlich eine Rose verschenken möchte?
Da spielt vom Fleck weg »Frau Schneider« aus Reihe eins eine wichtige Rolle. Sie darf das - na, sagen wir mal - etwas antiquierte Handy für »MMP« halten. Er geht auf Tuchfühlung mit den Hallern, lässt sie teilhaben an seinem Privatesten: dem Tagebuch. Immer wieder lehnt sich Profitlich in dem grünen Ohrensessel zurück, öffnet das geheimnisvolle, schwarze Buch und liest sie vor, die gewichtigen Stationen seines Lebens. Die immer so schön normal beginnen, bevor sie eine skurrile Wendung nehmen: "Ich leide unter Appetitlosigkeit. Mehr als drei halbe Hähnchen geht nicht - nach dem Abendbrot."
Er wird zum kleinen, aufsässigen Felix, dem die Supernanny (Kirsi Schubert) die Leviten zu lesen versucht. In Reihe zwei sitzt derweil einer, der diese Szene vielleicht besonders aufmerksam verfolgt. "Hausaufgaben gefährden meine Gesundheit", steht auf dem T-Shirt von Maurice. Und stolz hält er die Autogrammkarten von Markus Maria Profitlich und Thomas Hackenberg in die Kamera. "Die hab ich gerade schon vor der Show persönlich getroffen", erzählt der Bielefelder stolz. "Das war lustig", verrät der Elfjährige. Und ist eigentlich noch ganz sprachlos. "Manchmal schaue ich mir seine Fernseh-Show an", berichtet der Elfjährige, macht eine Pause und grinst: Wenn ich länger aufbleiben darf." Ob einer wie Profitlich gewusst haben mag, dass sein »Vermessungs-Sketch« in Halle auf besonders fruchtbaren Boden trifft? "Genau hier wird die Autobahn gebaut", tönt Thomas Hackenberg, "zwischen Event Center und Stadion." Volltreffer. Wortwitz inklusive. "Wenn man eine Autobahn bauen will, wie verfährt man dann?" Antwort: "Am besten gar nicht." Markus Maria Profitlich hat ein glückliches Händchen im Aufbau seiner Show.
"Mir hat der Sketch mit der alten Dame am besten gefallen", erzählt Marvin Kottmann am Ende der Show. Jene Dame, die es mit dem Bofrost-Vertreter aufnimmt. Jene Dame, die von ihrem Mann sagt: "Früher hat er das auch gemocht", um dann diesen zwielichtigen Nachsatz auszusprechen: "Jetzt nicht mehr." Arsen und Spitzenhäubchen lassen grüßen - bis zur Auflösung.
Ein Abschlusssketch mit »Frau Schneider«. (…) Ist sich nicht zu schade, »Arsch« in der Hose zu zeigen. Dann singt er den »Pillermann«-Song. Noch einmal mit den Bühnen füllenden Lichteffekten. Ganz im Stil von Michael Jackson. Er? Alleine? Eine Bühnenshow? Geht das? Ja - das geht! Und wie!

(Haller Kreisblatt vom 10.11.2009: www.haller-kreisblatt.de)




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